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«Die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft bemisst sich nicht zuletzt daran, welche Perspektiven und Zukunftschancen sie ihrer Jugend gibt.»

Wir sind ein Zusammenschluss von Lohnabhängigen welche für unsere Interessen und Rechte kämpft. Wir haben einen gesamtgesellschaftlichen Anspruch, daher kämpfen wir nicht nur für unsere Rechte als Arbeiterinnen und Arbeiter, sondern für jegliche Interessen und Rechte als freie Menschen, seien diese nun sozial, kulturell oder politisch.

Unsere Ziele sind eine herrschaftsfreie Gesellschaft auf der Grundlage von Respekt, gegenseitiger Hilfe und dem freien Willen des Individuums. Für uns ist klar, dass Selbstverwirklichung nur durch die Selbstverwaltung des Menschen möglich ist. Denn im täglichen Konkurrenzkampf, dem alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der freien Marktwirtschaft ausgesetzt sind, ist keine nachhaltige soziale Gerechtigkeit möglich. Wir fordern SOLIDARITÄT statt Konkurrenz.

Daher wollen wir nicht nur für unsere Rechte als Arbeiterinnen und Arbeiter kämpfen, sondern auch ausserhalb der typischen Gewerkschaftsarbeit agieren. Freiräume ausserhalb des bürgerlichen Staates und des kapitialistischen Systems erkämpfen, oder zumindest letzte Freiheiten zu verteidigen gehört genauso in unser Selbstverständnis wie auch jeglicher Kampf zur Verbesserung der Lohnabhängigen.

Wir lehnen die reine Leistungsgesellschaft – wer Erfolg hat ist allseits beliebt und wer eben nicht ein Versager – ab. Das abwerten des Menschen auf die reine Kosten- und Nutzungsebene fördert die Ungleichheit, schafft Hass und Intoleranz in der Gesellschaft. Nur das Recht des Stärkeren zählt.

Das aber brauchen wir nicht! Was wir brauchen, ist eine gerechte Gesellschaft, die Rassismus und Diskriminierung ablehnt und die Bedürfnisse des Menschen über das Kapital stellt.

Für eine lebenswerte Zukunft, in der jeder sich nach seinen Bedürfnissen frei entfalten kann.

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Schon vor der Gründung der Unia im Jahre 2005 waren wir als junge Arbeiter und Arbeiterinnen im Oberwallis in einer Gewerkschaft aktiv. Damals noch als GBI Jugend. Nach dem Zusammenschluss verschiedener Gewerkschaften sind wir nun als Unia Jugend aktiv.

In den letzten Jahren haben wir im Oberwallis viele Aktionen und Anlässe organisiert und/oder dabei mitgewirkt, sei dies für die Intitiative „Für einen Mindestlohn von Fr. 3’500.-„, bei der Lehrlingslohn-Kampagne, der Organisation des 1. Mai , politische Aktionen, kulturelle Anlässe wie Konzerte, Fussballturniere, Ausflüge usw.

Wir sind eine basisdemokratische Gewerkschaftsjugendorganisation welche sich für die Anliegen der jungen Arbeiterinnen und Arbeiter einsetzt. Insbesondere bei den Lernenden ist es uns wichtig sie mit Broschüren wie „Ich kenne meine Rechte“ parallel zu der Beratung durch das Unia Sekretariat, über ihre Rechte zu informieren und sie bei kollektiven oder individuellen Konflikten zu unterstützen.

Gemeinsam sind wirt stark!

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Wir verschliessen unsere Augen nicht vor Diskriminierung, sei dies nun Rassismus oder etwa Sexismus (Diskriminierung aufgrund des Geschlechts). Insbesondere stellen wir uns aber gegen die Profit- und Geldgier, explizit gegen den Kapitalismus, der uns in den letzten Monaten seine Fratze demonstriert hat. Dieser ist Inbegriff unserer Situation, in der nicht das Wohl der Menschen zählt, sondern das primäre Ziel des Profits und Geldvermehrens im Vordergrund steht.

Die jüngste Geschichte beweist: Dieses System fördert die Ungleichheit. Wo Betriebe nach dem Prinzip der Profitstheorie funktionieren, die Bosse Millionen einsacken, und die Produzenten, wir Arbeiter und Arbeiterinnen oftmals nur das Wenigste erhalten oder im schlimmsten Fall auf die Strasse gestellt. werden, muss gehandelt werden. Darum ist es wichtig, das wir unsere Rechte als (junge) Arbeitnehmer wahrnehmen und verteidigen. Die Arbeitsbedingungen werden unter dem wirtschaftlichen Zwang der Rendite stetig mit Füssen getreten. Die heutigen Bedingungen können von den Arbeiterinnen und Arbeitern nur gemeinsam mit einer starken Gewerkschaft im Rücken aufrecht erhalten werden. Schon heute ist klar: Wo sich die Leute nicht organisieren und keine Gewerkschaft präsent ist, herrschen die miserabelsten Arbeitsbedingungen!

Deswegen ist für ALLE klar: Organisieren wir uns! Gemeinsam stehen wir für unsere Rechte ein und kämpfen für unsere Interessen.

«Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.» (Bertolt Brecht)

 Zusammen sind wir stark! 

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